Die Geschichte der Schützenhalle Nachdem der Schützenverein Förde im Jahr 1865 gegründet worden ist, wurden  die ersten Schützenfeste in einem Zeltbau gefeiert. Dieser Zeltbau hatte damals  eine ungeahnte kulturelle Bedeutung. Er war nicht nur Schützenzelt, es handelte  sich hierbei auch um das einzige und erste Lokal im Kreis Olpe und dem  größten Teil des Kreises Meschede, das für Massenveranstaltungen geeignet  war. Beim 2. Schützenfest 1866 gab es ein furchtbares Gewitter mt Sturm und  Platzregen, so dass der ganze Festplatz unter Wasser gesetzt wurde und das  Lakenzelt aus den Angeln gehoben  wurde. Die Schützengesellschaft  pachtete darauf das Grundstück, auf  dem noch heute die Schützenhalle  steht, von Kaufmann Theodor  Schneider, um es später käuflich zu  erwerben. Ein festes Holzzelt wurde  erbaut, dass bis zum Jahre 1908 als  Schützenhalle diente sowie danach  noch lange Jahre als Lagerschuppen  des Sägewerkes Klinkhammer. Am 06. Januar 1908 entschieden sich die  Mitglieder des Baucomitees aus 12 eingereichten Plänen für den Entwurf des  Architekten J. Ferber aus Soest. Es wurde mit einem Kostenaufwand von ca.  DM 40.000 gerechnet für die Errichtung einer neuen Schützenhalle. Hinzu  kamen ca. DM 10.000 für das Inventar. All diese  Schulden konnten 1923, mit Beendigung von  Krieg und Inflation, bezahlt werden. DM 11.700  bekam man noch von Albert Klinkhammer für das  alte Schützenzelt. Mitte des Jahres 1908 wurde  mit den Bauarbeiten der neuen Halle begonnen,  in der schon 1909 das erste Schützenfest gefeiert  wurde. Im Jahre 1939 wurde die Halle  beschlagnahmt und zur „Reichskornkammer“   umfunktioniert. Die Schützenfeste von 1940 –  1947 fielen komplett aus. Im Jahre 1965 wurde  das 100jährige Vereinsjubiläum in Grevenbrück  gefeiert. Nicht weniger als 43 Gast- und Musikvereine nahmen daran teil und  wurden in der Halle bewirtet. Dort begann am Samstagabend ein großer Festakt  mit Glückwünschen und Ehrungen von verdiensten Schützenbrüdern. Einer der  wichtigsten und am heftigsten umstrittenen Punkte in der Nachkriegs-  geschichte des Vereins war die Erweiterung der Schützenhalle mit einem  Freizeit-, Kultur- und Bildungszentrum unter dem  damaligen Vorsitzenden Robert Brill. 1977 wurde  das Haus der offenen Tür „OT“ fertiggestellt.  Schlüsselübergabe und Einweihung wurden im  Januar 1978 durch den Landtagspräsidenten Dr.  Wilhelm Lenz vorgenommen.  Anschrift Schützenhalle Grevenbrück Kölner Straße 60 57368 Lennestadt - Grevenbrück Telefon 02721 / 10730 Ansprechpartner Fr. Elisabeth Birkelbach Telefon 02721 / 20150